Das hochmoderne Licht – die Leuchtdiode
Ein sehr ergiebiges Leuchtmittel der modernen Elektrotechnik wird immer mehr in der Ausleuchtung und als direkte Lichtquelle im Raum angewendet. Über die Zimmerbeleuchtung hinaus werden die LED Lampen, um die es hier geht, auch in der Illumination von Straßen genutzt – keine Event-Beleuchtung ist heutzutage mehr ohne LED Lampen vorzustellen. Selbst in Innenbereichen von Fahrzeugen, Kellerräumen oder Hobbyzimmern werden die LED Lampen immer mehr zu einer vollwertigen und oft nachgefragten Lichtquelle. Es gibt LED Leuchten mit Sockeltyp E27, GU10, E14 und MR16. Weitere Einsatzgebiete können fachlich sehr speziell sein, in welchen die LEDs wegen ihrer Bandbreite an Lichtwellen gute Dienste leisten. Hier kann die Rede sein entweder von der Medizintechnik – dort werden LEDs mit ultraviolettem Licht zur molekularen Behandlung von Kunststoffen genutzt (der Fachbegriff hier lautet: Polymerisation, vor allem für die Zahntechnik). Auch sind LEDs in der Hautverjüngungstherapie eine Therapiemöglichkeit in der Medizin.Schon 2007 konnten für die LED Leuchtmittel folgende Regel festgestellt werden: Man nehme die Wattleistung einer LED-Leuchte, multipliziere diese mal vier und erhält genau die Wattzahl, die eine Glühlampe braucht, um exakt dieselbe Leuchtkraft zu erzeugen. Seit 2009 trifft dieses Verhältnis auf Halogenlampen zu, die um 30 Prozent sparsamer als Glühbirnen sind. Für den Frühling 2010 ist im LED-Bereich bereits der Faktor 10 in diesem Zusammenhang erreicht worden.
Die am meisten ergiebigen LED-Lampen mit weißem Licht erreichen eine Leuchtkraft von 208 Lumen pro Watt. Das physikalisch so berechnete Maximum liegt bei 350 Lumen pro Watt, dies nennt man dann "100 Prozent Strahlungsleistung". Diese Leistung hängt auch von der Leuchtfarbe ab – eine warmweiße LED-Lampe benötigt weniger Leistung als eine kaltweiße LED.